Tiroler Zugspitzgolf
Ein Naturerlebnis der besonderen Art
Wer denkt schon an Golf angesichts einer gewaltigen Bergnatur, wenn er sich aus dem Werdenfelser Land bei Garmisch am Garmischer Golfclub in Oberau vorbei oder aus dem österreichischen Nassereith, wo unterhalb der Mieminger Kette ebenfalls der weiße Ball gespielt werden kann, über den Fernpass kommend, dem Wettersteinmassiv mit der Zugspitze nähert und in das einem übergroßen Amphitheater oder einer gigantischen römischen Arena ähnelnde, hochgelegene Gebiet zwischen den Tiroler Luft- und Berg-Kurorten Ehrwald, Lermoos und Biberwier hinein fährt. Und doch – es gibt sie – die 9-Löcher-Anlage des Clubs Tiroler Zugspitzgolf auf 1000 m Meereshöhe. Es sollen bald sogar 18 Löcher sein.
Golf in den Alpen hat für den Golfer immer wieder Überraschungen parat. In diesem Falle heißt die Überraschung Zugspitz-Golf. Von dem Namen her fast paradox – wie sollte man auf der Zugspitze, die ja deutscher und österreichischer Berg ist, Golf spielen – aber der höchste Berg der Deutschen - für die Österreicher ist es ein ganz normaler Gipfel – dient dennoch als Wahrzeichen für eine kleine, feine Golfanlage direkt hinter der deutsch-österreichischen Grenze. Den Golf-Reisenden empfängt auf dem Platz ein unvergessliches Bergpanorama. Der Course wurde in einem Moor-Almengebiet auf etwa 1000 Meter Höhe angelegt, befindet sich inmitten eines Naturschutzgebietes, das mit großer Sorgfalt gepflegt wird.
Mit ebenso großer Akribie und viel Fingerspitzengefühl wurden 9 Spielbahnen und Grüns geschaffen, die jeder ökologischen Anforderung in dieser sensiblen Landschaft entsprachen. Vom Panorama und der Arena-Lage auf Almwiesen abgesehen, ist der Platz auch unter sportlich-technischen Gesichtspunkten entwickelt worden, die höchst abwechslungsreiches und anspruchsvolles Spiel gewährleisten. Die Anlage ist eher flach. Durch Wellen, natürliche Hindernisse, Bunker und Wasser, alpine Vegetation sind hier Spieler gefordert, die mit ihren Schlägern gut umgehen können, mit Eisen mehr als mit Hölzern.
Ganz sicher ist der Zugspitz-Golfplatz für Spieler aller Stärken geeignet – das Layout des Platzes und der Abschläge gibt dafür Garantie genug. Optisch sind jedoch mit der Zugspitze und der Ehrwalder Sonnenspitze genügend Ablenkungsobjekte vorhanden, so dass die Konzentration auf das Spiel of genug im positiven Sinne gestört werden kann.
In dem neuen Clubhaus, das sogar mit einem Naturdach gedeckt ist und eine gut geführte Gastronomie wie auch bekannt gute Tiroler Küche bietet, stehen Mitglieder und Gästen gute Locker- und Sanitärräume zur Verfügung. Die Übungseinrichtungen, etwa die Driving Range mit direktem Blick auf die Zugspitze, Chipping und Putting Green , komplettieren den guten Eindruck von Qualität und Gastlichkeit.
Gastlichkeit und Gastfreundschaft sind in einer Region, die weitestgehend vom Tourismus lebt, keine Fremdworte, sondern stellen Begriffe und Prinzipien dar. In Lermoos und Ehrwald folgt selbstverständlich auch die Hotellerie diesen Anforderungen. Mit dem Golfplatz, der 2004 eröffnet wurde hat neben Wintersport und den zahllosen sommerlichen Bergsporterlebnissen eine neue attraktive Sportart Einzug in die idyllischen Bergdörfer gehalten.
In besonderer Weise widmen sich dieser Attraktion zwei Hotels, die auch Gründerhotels des Golfclubs sind. Inte-ressant dabei das Hotel Alpenrose in Lermoos, das als Kinderhotel neue Maßstäbe setzt. Es handelt sich dabei um ein First-Class-Familienhotel mit optimaler Betreuung im Baby-, Mini- und Abenteuerclub – ein Familienhotel also, das Golfer-Familien Probleme abnehmen kann, wenn sich die Kinder noch nicht auf dem Platz tummeln können.
Um ein stilvolles Wellness-Sporthotel geht es, wenn vom Alpenhof in Ehrwald die Rede ist. Von dessen Liegewiesen und Balkonen blickt man hinab in die Zugspitz-Golf-Arena – eine Stimulanz, wie sie nur in Ehrwald, Lermoos und Biberwier erlebt werden kann. Die Berge rufen – und sie rufen auch zum Golfspiel.






