Teneriffa
Sommer wie Winter 365 Tage Golf
Sommer wie Winter 365 Tage Golf
Wo immer ein warmes, aber nicht heißes Klima herrscht, wo sich bizarre Vulkan-Landschaften und der weite Ozean begegnen und wo sich beste Golfanlagen in großer Zahl, aber noch größerer Unterschiedlichkeit anbieten, da ist der Boden für großartige Golf-Urlaube bereitet. Teneriffa heißt dieses Paradies, die Insel der spanischen Kanaren, die zum Begriff geworden ist als Herbst-, Winter- und Frühjahrsdestination, wegen ihrer klimatischen Vorzüge sich aber auch für eine Sommer-Golfreise sehr gut eignet – Teneriffa, das 365-Tage-Golf-Reiseziel.
Während den in Mitteleuropa herrschenden trüben Tagen von Oktober bis April scheint auf Teneriffa die Sonne, bewegen sich die Temperaturen auf den Inseln im Atlantik, 1300 Kilometer vom spanischen, aber nur 200 Kilometer vom afrikanisch-marokkanischen Festland entfernt, zwischen 20-25 Grad. Dafür sorgen die kontinuierlichen Passatwinde, die aus den marokkanischen Wüsten herüber wehen und für milde Klimaverhältnisse sorgen. Es sind eben auch genau diese Passatwinde, die auf der Insel auch den Sommer sehr erträglich und angenehm machen. Historisch betrachtet war es eben der Ost-West-Passat, der Columbus vor über 500 Jahren veranlasst hat, mit seinen kleinen Segelschiffen von den Kanarischen Insel bei gutem verlässlichen Winden nach Westen zu starten, um Indien zu entdecken. Dass es Amerika wurde, war reiner Zufall. Dieser Columbus-Großtat gedenkt man noch immer in Teneriffa, ein ganzer Ort, das touristische Zentrum der Insel, ist danach benannt, die Playa Las Americas. Aber auch ein Golfclub im Süden der Insel weist mit seinem Namen auf das historische Ereignis hin: Golf Las Americas in Arona mit dem Hotel Las Madrigueras. Nicht weit von der Playa warten dort 18 Löcher (5.860 m, Par 72) in sanft zum Meer hin abfallenden Gelände, die Spielern zumeist große Freude bereiten. Es ist nicht nur das Klima, das ganzjährig Freude bereitet und auch dafür sorgt, dass ganz besonders in der Zwischensaison und im Sommer auf den Golfplätzen günstigere Greenfee-Preise und nahezu keine Wartezeiten vorhanden sind, sondern es ist neben diesen äußeren Rahmenbedingungen vor allem die oft bizarre Natur der fast überall vorhandenen Vulkanlandschaften, tiefe Schluchten, steile Klippen, dann aber auch die sukkulente Vegetation bis hin zu Kakteen und Pinienwäldern, die immer wieder zu Ausflügen einladen. Dazu kommen die historischen Denkmäler in den Häfen, die Dörfer an den Vulkanhängen, Teneriffa bietet viel – und alles lässt sich verbinden mit Golf, vor allem im Süden, aber auch im Norden und Osten der Insel – Ausflüge und Rundreise lohnen sich immer.
Über der Insel wacht mit dem Teide der höchste Berg Spaniens. Der 3718 m hohe Vulkankegel, der von Canadas umgeben ist, bietet sich immer zu einer Bergtour an (auch eine Seilbahn kann genutzt werden). Für die Besteigung des Teide, von der Bergstation La Rambleta bis zum Gipfel, benötigt man eine Erlaubnis, die es in der Geschäftsstelle des Nationalparks Teide in Santa Cruz gibt. Um Teide und Canadas herum sind wunderschöne Wanderstrecken vorhanden, darunter die Masca-Schlucht, die in den Atlantik mündet und die Cliffs der Los Gigantes in der Nachbarschaft aufweist. Der Naturpark Barranco del Infierno zählt im Süden zu den schönsten Naturlandschaften. Dort befindet sich die Höllenschlucht von Adeje, deren Zugang aus ökologischen Gründen beschränkt wurde (Anmeldung im Tourist-Info-Zentrum erforderlich). Hier im Süden und Südwesten Teneriffas reihen sich in atemberaubender Landschaft auch die Golfplätze aneinander. Das beginnt mit Abama Golf in Guia de Isora (18 Löcher, 6.232 m, Par 72). Hier hat der bekannte Architekt Dave Thomas einen 18-Löcher Championship Course in die Vorberge des Teide gebaut, der eine wunderschöne Kombination aus Design und Natur darstellt, ein golferisches Juwel zwischen Bergen und Ozean. Nur wenige Kilometer von Playa de las Americas und Golf Las Americas wurde der Golf Club Costa Adeje (27 Löcher, Champion 6201 m, Par 72) realisiert. Hier hat der spanische Golfarchitekt Pepe Gancedo einen großartigen Course gestaltet. Östlich der Südspitze Teneriffas, wo sich auch in dem kleinen Badeort El Medano der längste und hellste Naturstrand der Insel über mehrere Kilometer erstreckt, trifft man in San Miguel de Abona auf den Amarilla Golf & Country Club (18/9 Löcher, 5.782 m, Par 72), ein Course, der von Donald Steel gestaltet wurde und als ein Musterbeispiel kanarischer Flora gilt. Fast direkt am internationalen Flughafen Teneriffas befindet sich der erste im Süden der Insel angelegte Golfplatz Golf del Sur (27 Löcher).
Real Club de Golf Tenerife
C/ Campo de Golf, 1.El Peñón, E-38350 Tacoronte
Tel: +34-922-63 64 87, Fax: +34-922-63 64 80
info@realclubgolftenerife.com www.realclubgolftenerife.com
18 Löcher, Par 70, 5.750 m
Die Wurzeln des Teneriffa-Golfsport liegen nicht an, sondern oberhalb der Küsten. Seit 1932 existiert der Real Club de Golf de Tenerife, den man auch „El Peñon“ nennt, in den östlichen Ausläufern des Teide, des höchsten Berges Spaniens. Wer hier morgens eine Runde spielt, kann am Nachmittag an den südlichen Küsten im schwarzen Vulkansand in der Sonne liegen. Der Golf Course wird bestimmt durch die Topographie einer ehemaligen Vulkanlandschaft. Viele Barrancos, kleine Schluchten, Felsklippen, steile Anstiege und genauso steile Abhänge bestimmen Fairways und Spiel. Der Platz ist mit 5200 Metern nicht lang, Taktik und Präzision sind gefragt beim Golf im Gebirge.
Golf del Sur
Urb. Golf del Sur, E-38620 San Miguel de Abona-Tenerife
Tel: +34-922-73 81 70, Fax: +34-922-73 82 72
golfdelsur@golfdelsur.es www.golfdelsur.es
27 Löcher, 5.906 m, alle Kombinationen Par 72; 1987 wurden die 27 Löcher des Golf del Sur eröffnet. Sie waren nicht nur Schauplatz großer Wettkämpfe auf hohem internationalen Niveau (Open de Tenerife, PGA-Tour), sondern auch Standort der Weltrekord-Schau des Longhitters Karl Woodward, der hier 1999 den kleinen Ball über 408 Yards weit schlug. Nach seiner Premiere vor 20 Jahren fand im Mai 2007 erstmals wieder die beliebte Teneriffa Ladies Open statt. Für diese Gelegenheit wurde der Platz überarbeitet und verbessert, was nun wiederum allen Spielern zu Gute kommt. Das Original-Design von Pepe Gancedo wurde von Manolo Piñero so überarbeitet, dass die Spielerinnen eine Kombination aus den 9 Loch des “Campo Norte” und 9 Loch des “Links Courses” spielen konnten. Das Loch 1 ist jetzt ein Par 4 und das 18 ein Par 3, das direkt zum Clubhaus führt. Das Redesign hat auch dazu geführt, dass bei den Löchern 3, 4 und 5 Wasser ins Spiel kommt. Der Platz fordert vom Spieler viel Präzision, er hat breite Fairways, erhöhte und ziemlich ondulierte Greens. Er wird von Schluchten aus vulkanischem Gestein durchkreuzt und ist neben Kakteen und riesigen Palmen von der großen Artenvielfalt einheimischer Pflanzen geprägt.
Amarilla Golf Club
Urb. Amarilla Golf, E-38639 San Miguel de Abona-Tenerife
Tel: 922-73 03 19, Fax: 922-78 55 57
info@amarillagolf.com www.amarillagolf.com
18/9 Löcher, Par 72
Spektakuläre Aussichten auf Meer und Berge gewährleistet auch der Amarilla Golf Club in St. Miguel de Abona, der zwei Jahre später als Golf del Sur entstand und von Donald Steel designed worden ist. Hier trifft man auf die Musterbeispiele kanarischer Flora, darunter die enormen Cannas Indicas, schöne Washington-Palmen und kanarische Pinien, die die Fairways begleiten. Als Signature-Hole in Amarilla gilt das spektakuläre 5. Loch. Hierbei handelt es sich zwar nur um ein kurzes Par 3. Es muss jedoch praktisch der Ozean von Klippe zu Klipe überspielt werden, um das Grün zu erreichen. Amarilla Club – eine Freude für jeden Golfer.
Centro de Golf Los Palos
Ctra. Guaza-Las Galletas. Km. 7, E-38636 Arona
Tel: +34-922-16 90 80, Fax: +34-922-16 92 38
mail@golflospalos.com www.golflospalos.com
9 Löcher, Par 27
Der Golfplatz Centro de Golf Los Palos verfügt über 9 Löcher (Par 27)und zeichnet sich durch seine üppige und farbenfrohe Vegetation aus. Der flache Kurs mit verschiedenen Wasserhindernissen wie Seen und Bächen ist ideal für Anfänger oder für Golfer, die ihr kurzes Spiel verbessern möchten.
Golf Las Americas
Playa de las Américas, E-38660 Arona-Tenerife
Tel: 922-752005, Fax: 922-795250
info@golf-tenerife.com www.golf-tenerife.com
18 Löcher, Par 72, 6039m
Wo sich ganz im Süden der Insel mit Playa Las Americas das touristische Zentrum befindet, dort liegt auch der Golfclub Las Americas. Die Gesamtgestaltung des Courses gleicht einem sanft abfallenden Amphitheater. Der Platz ist fair, kann sich aber mit einfallendem Wind auch durchaus tricky darstellen. Dazu tragen insbesondere zahlreiche kleine Seen, Bäche und Wasserfälle bei, die nicht nur eine angenehme Frische vermitteln, sondern eben auch gewaltige Anziehungskraft auf Bälle ausstrahlen können. Las Americas – das ist Golffreude pur gepaart mit einem Schuss sportlichem Anspruch.
Golf Costa Adeje
E-38660 Adeje-Tenerife
Tel: +34-922-710000, Fax: +34-922-710484
golfcostadeje@interbook.net www.golfcostaadeje.com
18/9 Löcher, Par 72
Costa Adeje ist einer der jüngsten unter Teneriffas Plätzen und damit sicherlich auch nicht der schlechteste. Auf dem Adeje Course wurden allein 5000 Quadratmeter alter Steinmauern restauriert, alte Terrassenstrukturen wieder erneuert und dort Fairways und Grüns angelegt. Der Platz ist aus diesem Grunde nicht ganz einfach zu spielen. Mauern können störend sein und auch sonst ist garantiert, dass Costa Adeje zu einer echten Herausforderung wird. Bei allem bleibt Costa Adeje aber fair. Er versorgt die Spieler darüber hinaus mit phantastischen Ausblicken über den Ozean bis hinüber nach La Gomera. Die ersten 18 von den 27 Löchern des Platzes erstrecken sich über eine Gesamtfläche von 800.000 m²! Damit ist schon viel gesagt. Das schöne Schlussloch, ein Par 5 mit 496 Metern, endet direkt am Clubhaus. Mit 6201 Metern von den Championtees ist der Platz auch etwas für Longhitter. Der 9-Loch-Platz »Los Lagos« wurde gleich neben die Golfschule gebaut. Die Bahnen sind zwar kürzer, aber technisch nicht weniger anspruchsvoll. Die Range verfügt über 45.000 m² und besteht aus drei Abschlagflächen auf verschiedenen Höhen. Es gibt sogar einen Fahrstuhl, in dem man mit einem Buggy Platz hat.
Abama Golf
Ctra. Gral. TF-47 km-9,
E-38687 Guia de Isora, Tenerife
Tel: +34-922-126 300 Fax: +34-922-126 303
golf@abamahotelresort.com www.abamahotelresort.com
18 Löcher, Par 72, 5934 m
Zu den verschiedenen Perlen der Teneriffa Golfkrone hat sich vor ein paar Jahren ein besonderes Juwel gesellt – der Abama Golf Course im gleichnamigen Resort. Abama Golf, das ist eine wunderschöne Kombination aus Design und Natur, ein golferisches Juwel zwischen Bergen und Ozean. Die gut gepflegten Spielbahnen wurden auf Terrassen angelegt, stürzen teilweise von Kanzeln ab oder steigen zu hoch gelegenen, und extrem schnellen Grüns auf. Der Spielfreude sind auf diesem einzigartigen Platz keine Grenzen gesetzt – den Ausblicken auf Meer und Berge auch nicht. Über den Platz bewegen sich die Spieler – insbesondere der Höhenunterschiede wegen (höchster Punkt 351 m, niedrigster Punkt 78 m über dem Meer) – obligatorisch mit Buggies, die alle mit GPS ausgestattet sind. So weiß man immer, wo man sich befindet, wenn man dies vor lauter umgebenden Traumwelt vergessen haben sollte.
Buenavista Golf
Buenavista del Norte, s/n. 38480 Buenavista Del Norte
Tel: +34-922-12 90 Fax: +34-922 12 80
reservas@buenavistagolf.es www.buenavistagolf.es
18 Löcher, Par 72, 5747 m
Die Golfanlage Buenavista Golf des Architekten Severiano Ballesteros liegt oberhalb einer Steilküste, inmitten der üppigen Natur des Nationalparks „Parque Rural de Teno“. Unterhalb der Felsen brechen sich die Wellen und nicht selten hat der Golfer das Gefühl, den Ball hinaus auf das Meer zu schlagen. In der ersten Hälfte des Areals sind die Par 4-Löcher ganz besonders anspruchsvoll, während in der zweiten Hälfte die Par 3-Löcher eine große Präzision verlangen, wie beispielsweise die Löcher 15 und 17, die am Rand einer Klippe liegen.
Tecina Golf
Playa de Santiago, E-38811 La Gomera
Tel: +34 922 14 59 50, Fax: +34 922 14 59 5
tecinagolf@fredolsen.es www.tecinagolf.com
18 Löcher, 5841 m, Par 71
Auf der kleineren grünen Nachbarinsel von Teneriffa, die per Schiff innerhalb von nur einer Stunde leicht zu erreichen ist, wurde vor wenigen Jahren ein Golf-Resort etabliert, das immer einen Besuch wert ist – nicht nur wegen seiner großartigen 18-Löcher-Golfanlage, sicher aber auch. Der Golfplatz Tecina wurde von dem US-amerikanischen Designer Donald Steel in die Terrassen einer ehemaligen Bananenplantage hinein gebaut und nimmt unter den Golfplätzen auf den Kanarischen Inseln eine Sonderstellung ein. Steel nutzte die vorhandene Natur, die Terrassen, und integrierte sie unverändert in seine Golfanlage. Wie Serpentinen schlängeln sich die Fairways die Hänge und Terrassen von den Pueblo-Wohngebäuden hinab zur Steilküste, an die die Wellen des Atlantiks branden. Der Platz ist ein Erlebnis – etwa das 4. Loch, wo mit dem Drive die Tapahuga-Schlucht überspielt werden muss, oder das 10., ein Par 3, das von einer Kanzel auf ein 50 Meter tiefer gelegenes Grün anzuvisieren ist. Tecina ist sehr schön, aber auch fordernd und fair – ein Urlaubs-Golfplatz, den man sich als Sahnehäubchen während eines Teneriffa-Tripps gönnen sollte. Serpentinenartig ziehen sich die Spielbahnen hangabwärts zur Steilküste, an die die Atlantikwellen schlagen. Wessen Herz, Golferherz allzumal, hier nicht höher schlägt, der kann nicht von dieser Welt sein!














