Mallorca
Die Insel der Tausend Gesichter - zu jeder Jahreszeit schön
Die Insel der Tausend Gesichter - zu jeder Jahreszeit schön
Startzeiten, Softspikes, Stammvorgabe – das ist mehr oder weniger schon alles, worum sich Golfer kümmern müssen, bevor sie auf die beliebteste Insel der »Grün-Touristen« reisen Dass Mallorca eine Insel der scharfen Kontraste ist, das weiß jeder, der schon mal dort war. So liegen etwa zwischen Ballermann 6 und dem St. Regis Mardavall nicht nur ein paar Kilometer Luftlinie – nein, den Strand der Strohhalm-Partys und die exklusive Edelherberge auf der anderen Seite der Bucht von Palma trennt fast schon ein ganzes Universum! Und ähnlich großen Unterschieden begegnet man dann auch in vielen anderen Ecken der Balearen-Insel: Da sind im Südosten die S flachen Sandstrände, im Nordwesten die schroffe Steilküste. Da ist hier Port D’Andratx, nobel und quirlig, dort Pollensa, beschaulich und pittoresk. Da erstreckt sich am Meer der Moloch Palma, und in den Bergen versteckt sich das malerische Kleinod Valdemossa.
Golfreiseziel Nummer eins
Bei so vielen Gegensätzen ist es kein Wunder, dass sich auch Golf auf Mallorca extrem kontrastreich präsentiert. Es gibt flache und hügelige Plätze, kurze und lange, schwere und leichtere, viele interessante und wenige nur durchschnittliche. Es gibt Plätze mit Löchern am Meer und mit Bahnen in den Bergen. Und weil all das zusammen offenbar eine ganz köstliche Melange ergibt, steht das Wortpaar Mallorca und Golf inzwischen schlicht für eines – für das mit Abstand beliebteste Reiseziel der deutschen Golfer!
Klingt wie ein Zitat aus einer Werbebroschüre des Tourismusamts? Ist aber keines. Erst im Frühjahr titelte zum Beispiel das Mallorca Magazin »Beliebte Greens: Nichts geht über Mallorca«. Und das ist eine Tatsache: Denn kurz zuvor hatte die Insel bei den GOLF JOURNAL Travel Awards 2008 mächtig abgeräumt. Bei dieser »Volksabstimmung« für Golfer kürten insgesamt 1.062 Teilnehmer »Malle« zum beliebtesten Golfreiseziel überhaupt – dazu kam Rang eins in der Kategorie Golf & More, in der die Kombinationsmöglichkeiten mit Strand, Sightseeing, Kultur etc. prämiert werden. Außerdem schafften es gleich vier mallorquinische Golfplätze unter die Top 20 in Europa, und das ArabellaSheraton Son Vida sowie das Marriott Son Antem landeten in den Top 10 der Kategorie Resorts & Hotels weltweit.
Man spricht deutsch
Damit aber noch nicht genug: Von den mehr als 100.000 Golftouristen, die alljährlich auf die Insel-Fairways strömen, soll über die Hälfte allein aus Deutschland kommen. Und weil viele unserer Nachbarn in Österreich und der Schweiz ebenfalls ein Faible für das größte Eiland der Balearen haben, ist die Golfszene fest in deutschsprachiger Hand. Oft gilt das sogar im wortwörtlichen Sinne, denn auch auf den Anlagen prägen zahlreiche deutsche Platzbesitzer, Clubmanager und Pros das Geschehen. Kein Wunder also, wenn man auf den Plätzen zwischen Alcanada und Andratx mitunter fast das Gefühl hat, dass Mallorca der 13. Landesverband des DGV sei.
Entsprechend genau wird auch auf einige »Regularien« geachtet: So verbieten praktisch alle Anlagen Metall-Spikes, fast überall gibt es eine Handicap-Begrenzung (meistens mit Stammvorgabe -36 für Damen, -28 für Herren), und in der Hauptsaison ist eine Startzeitenreservierung nahezu zwingend erforderlich. Nicht ganz so streng wird (leider!) ab und an auf Spieltempo und Platzzustand geachtet. In der Hochsaison können Runden selbst mit Cart um die fünf Stunden dauern (weil oft weit und breit kein Marshall in Sicht ist). Und wenn, beispielsweise im August, ein paar Sprinkler ausfallen, so erzählen es Inselkenner, »dann merkt das drei Tage lang keiner, weil der Head-Greenkeeper in Urlaub ist«. Die Folgen sieht man dann in der Herbstsaison...
Doch das sind zum Glück nur temporäre Erscheinungen, die den vielen Vorzügen von Mallorca nichts anhaben können. Das einzige wirkliche Manko aus dem Blickwinkel der Golfurlauber ist, dass das zuletzt recht rasant erweiterte Platzangebot mittelfristig wohl nicht mehr wachsen wird. Ende 2007 lehnte der Inselrat z.B. ein 27-Löcher-Projekt auf dem Herrensitz Son Real im Norden ab, und »auch bei anderen Vorhaben rund ums Green stehen die Zeichen zunehmend auf Rot«, wie das Mallorca Magazin berichtete. Das liege an einem »neuen politischen Willen, zusätzliche Golfplätze auf Mallorca zu verhindern« – speziell, wenn daneben Hotels und Villen gebaut werden sollen. Aber vielleicht springen hier ja dann die Schwesterinseln Menorca und Ibiza in die Bresche: Denn mit derzeit nur jeweils einer Golfanlage gibt es dort vor allem eines – Nachholbedarf!
Son Vida Golf – Arabella Golf
Urbanización Son Vida, E - 07013 Palma de Mallorca
Tel: +34 - 971 - 79 12 10, Fax: +34 - 971 - 79 11 27
info@sonvidagolf.com, www.sonvidagolf.com
18 Löcher, 5.601/4.738 m,
Par 71, CR 69,9/70,3, Slope 128/123
Bereits 1964 wurde die Anlage in Son Vida eröffnet – damit ist sie die älteste auf Mallorca. Nach einer langen Umbauphase ging der Platz 2001 mit deutlichen Verbesserungen an den Start. Den Auftakt bildet ein noch recht einfaches Par 4 mit Dogleg. Doch schon an Bahn 2, einem 193 Meter langen Par 3, zeigt sich der wahre Anspruch des Kurses: Präzise sollte man spielen, ansonsten verschwindet der Ball schnell im Unterholz. Ein Klassiker ist nach wie vor Loch 6, ein Par 5 mit 450 Metern, das am Castillo Hotel vorbei den Berg hinunter verläuft. Nicht nur auf diesem Loch gilt es, gerade zu bleiben. Auch die 11, ebenfalls ein Par 5, das aber stetig bergauf geht, verlangt den Spielern einiges ab. Auf den sechs letzten Bahnen werden die zuvor recht engen Fairways deutlich offener. Und Loch 18 bildet mit seiner Links-Rechts-Kombination entlang eines großen Teichs einen gelungenen Abschluss.
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Son Quint Golf – Arabella Golf
Urbanización Son Vida, E - 07013 Palma de Mallorca
Tel: +34 - 971 - 79 34 24, Fax: +34 - 971 - 79 02 51
www.golf.sgg@arabellastarwood.com www.sonquintgolf.com
18 Löcher, 5.929/5.121 m, Par 72 (noch kein Course-Rating)
Der im Herbst 2007 eröffnete Platz ist die dritte Anlage des Arabella Golf & Spa Resort. Ramón Espinosa und Kurt Rossknecht konstruierten hier, inmitten der abwechslungsreichen mallorquinischen Landschaft, einen hügeligen und herausfordernden Kurs, gesäumt mit alten Olivenbäumen und Pinien. Dank der erhöhten Lage hat man von mehreren Löchern einen sensationellen Ausblick auf Palma – und natürlich die Bucht und das Meer. Die Kunst in Son Quint ist es, die engen Fairways auf diesem Platz zu treffen. Das ist ab und zu nicht ganz einfach, denn auf den Löchern 10, 11 und 12 kommt zudem noch Wasser ins Spiel. Dafür sind die Grüns sehr großzügig, und lassen sich dank der eher leichten Ondulierungen gut putten. Nach der Runde lohnt sich ein Abstecher ins Clubhaus, denn das zählt mit zu den schönsten auf ganz Mallorca.
Son Muntaner – Arabella Golf
Urbanización Son Vida, E - 07013 Palma de Mallorca
Tel: ++34 - 971 - 78 30 30, Fax: ++34 - 971 - 78 30 31
info@sonmuntanergolf.com www.sonmuntanergolf.com
18 Löcher, 6.036 m/5.205 m,
Par 72, CR 72,1/73,3, Slope 127/126
Noch vor einigen Jahren musste man Hotelgast in einem der edlen Arabella-Häuser sein, um auf dem Spitzenplatz anzutreten. Das hat sich mittlerweile geändert: Jeder Greenfee-Spieler ist auf dem Rossknecht-Kurs willkommen, aber nur Hotelgäste erhalten ein vergünstigtes Greenfee. Carts sind mittlerweile auch etabliert und auf allen drei Anlagen mit GPS-System ausgestattet. Mit den 18 Löchern in Son Muntaner wartet ein erstklassig gepflegter Platz, der auch spielerisch einiges fordert. Bereits die erste Bahn hat es in sich: Rechts warten die Aus-Pfosten der Range, links die Bäume. Ein Vorgeschmack auf das, was Spieler mit Slice oder Hook auf den weiteren Bahnen blüht. Zu den schönsten Löchern gehört die 4, die zugleich auch die schwerste ist. Der Schlag ins gut verteidigte Grün ist eine echte Aufgabe! Ansonsten punktet Son Muntaner mit reichlich Abwechslung. Denn sobald man die Wasserhindernisse der ersten Löcher hinter sich gelassen hat, warten Steinmauern und Mandelbäume auf verzogene Schläge. Stark ist schließlich das Finish: Auf den beiden Schlusslöchern sollte man gerade Drives zeigen, sonst wird das Par schwierig. Im riesigen Clubhaus perlt schließlich das obligatorische Paulaner-Weißbier.
Real Golf de Bendinat
C/ Campoamor, E - 07181 Calvià
Tel: +34 - 971 - 40 52 00, Fax: +34 - 971 - 70 07 86
info@realgolfbendinat.com www.realgolfbendinat.com
18 Löcher, 5.660/4.990 m,
Par 70, CR 71,3/73,1, Slope 129/129
Die »königliche Medaille« von Bendinat präsentiert sich mit den sprichwörtlichen zwei Seiten: Auf den ersten Neun, linkerhand vom Clubhaus, ist eher wenig Glanz zu sehen, die Bahnen werden außerdem anfangs von einigen Häusern gesäumt. Umso heller strahlt dann die zweite Halbrunde, die der Architekt Martin Hawtree in ein waldreiches Hügelgelände gelegt hat. Denn ab Loch 10, das recht schmal und stetig bergauf verläuft, zeigt der Platz, dass er auch Könner herausfordern kann. Um Ideallinie zu spielen, ist hier bisweilen ein blinder Schlag notwendig. Dafür ist ein Großteil der Fairways ordentlich breit − zur Not kann man extrem verzogene Bälle von den Nachbarbahnen weiterspielen. Auch die Grüns sind großzügig angelegt, spielen sich aber dank der trickreichen Ondulierungen nicht einfach. Besonders beeindruckend: Die Löcher 12, 15 und besonders 16, die mit dramatischen Downhill-Shots überzeugen, bevor das finale Par 5 einen würdigen Abschluss bildet.
Golf Son Termens
Ctra. de S’Esgleieta Km. 10, E - 07110 Bunyola
Tel: +34 - 971 - 61 78 62, Fax: +34 - 971 - 61 78 45
golfsontermens@terra.es www.golfsontermens.com
18 Löcher, 5.282/4.510 m,
Par 70, CR 68,9/69,9, Slope 126/123
Der in der Hügellandschaft zwischen Palma und Valdemossa gelegene Kurs ist relativ kurz, aber nicht nur deshalb gut für Einsteiger geeignet. Denn Son Termens ist einer der wenigen Plätze, auf dem keine Handicap-Beschränkung besteht, auch mit Hcp -54 darf man hier aufteen. Doch bessere Spieler werden hier ebenfalls ihren Spaß haben: Die Kulisse ist traumhaft, das Layout dank erhöhter Abschläge und beeindruckender Schluchten attraktiv. Mitunter kann es jedoch auch recht steil und anstrengend werden, weshalb vor allem für konditionsschwächere Golfer ein Cart empfehlenswert ist. Schwierig wird es auf diesem Kurs − besonders aus Anfängersicht − an einigen blinden Löchern und durch die nicht einfach zu spielenden Roughs. Doch mit dem ein oder anderen guten Putt auf den gepflegten Grüns lässt sich ein guter Score spielen.
Golf de Poniente
Ctra. Cala Figuera, E - 07184 Calvià
Tel: +34 - 971 - 13 01 48, Fax: +34 - 971 - 13 01 76
golf@ponientegolf.com www.ponientegolf.com
18 Löcher, 6.140/5.100 m, Par 72, CR 72,8/70,8, Slope 127/119
Hier gibt es lange, knackige Par-3- und Par-4-Bahnen, die Fairways schlängeln sich mitunter recht schmal durch den Wald, es geht bergauf und bergab. Auch das kurze Spiel sollte vorher gut geübt werden, denn die Grüns hängen fast immer und werden zudem durch gewaltige Bunker bestens verteidigt. Schade nur, dass ein Teil der Löcher auf dem windanfälligen Kurs etwas blass wirkt − sportlich wie landschaftlich. Denn der Rest hat echte Klasse. Eine gute Strategie verlangen vor allem das baumreiche Dogleg Nummer 7 und Spielbahn 9, ein wirklich anspruchsvolles Par 3. Ferner die 10, mit 390 Metern ein langes Par 4 mit einem Wasserhindernis im Dogleg-Knick. Geradezu grandios präsentiert sich der Platz zum Ende hin: Auf den Bahnen 16 bis 18 sind einige Höhenmeter zu bewältigen, und die schwierigen Schläge ins Grün haben es in sich. Ausschließlich Lob gibt es für das Clubhaus-Restaurant, denn das bietet den typischen Charme einer traditionellen Bodega.
Golf Santa Ponsa I
Avenida Golf Santa Ponsa, E - 07180 Santa Ponsa
Tel: +34 - 971 - 69 02 11, Fax: +34 - 971 - 69 33 64
golf1@habitatgolf.es www.habitatgolf.es
18 Löcher, 6.106/5.241 m, Par 72, CR 73,0/73,3, Slope 123/123
Ein gutes Zeichen: Die Profis der European Tour haben hier bereits ihre Runden gedreht. Zu Recht, denn der Platz zählt wegen seines hohen Anspruchs zu den Top-Anlagen auf Mallorca. Santa Ponsa I,
der einzige für jedermann zugängliche Platz im Dreier-Package von Santa Ponsa I, II und III, präsentiert sich anspruchsvoll und abwechslungsreich im Design. Die relativ langen Bahnen – das zehnte Loch ist eines der längsten in Europa – in leicht hügeligem Gelände sind mal etwas eng, mal sehr offen angelegt. Auf ungenaue Schläge warten Seen, Dutzende Bunker und Waste-Areas sowie Pinien und Olivenbäume am Fairway-Rand. Präzision ist vor allem beim Anspiel der Grüns gefragt. So unscheinbar diese auf den ersten Blick wirken mögen, sie überraschen gerne mit nicht zu unterschätzenden Breaks. Bisweilen fallen gar die Randbereiche derart stark ab, dass nur in die Grünmitte gespielte Bälle auch dort liegen bleiben. Wer es den Profis nachmachen will: Von den hinteren Abschlägen drohen äußerst anspruchsvolle 6.543 Meter.
Golf de Andratx
Carrer Cromlec Nr. 1, E - 07160 Camp de Mar
Tel: ++34 - 971 236 280, Fax: ++34 - 971 236 331
info@golfdeandratx.com www.golfdeandratx.com
18 Löcher, 5.683/4.913 m, Par 72, CR 70,5/72,8, Slope 134/131
Die prächtige Anlage mit ihrer anmutigen Berg-und-Tal-Landschaft sowie dem Blick auf zahlreiche Casas von Reichen und Superreichen ist etwas für Golfer mit guter Kondition − oder man nimmt sich alternativ ein Cart. Doch auch sportlich betrachtet wird viel geboten: Vom Tee zum Grün geht es ständig bergauf und bergab, an einem Drittel der Bahnen glitzert gefährlich das Wasser und auch das Putten erfordert volle Konzentration. Die Fairways hingegen sind zwar nicht wirklich eng – wer sie jedoch verfehlt, der steckt in massiven Schwierigkeiten. Doch egal, wie man den Kurs mit dem zumeist sehr guten Pflegezustand angeht, es warten jede Menge richtig spektakulärer Löcher. Highlights sind die Spielbahnen 6 bis 9, darunter das elendig lange »Green Monster« und die pittoreske Bahn »Los Muros«, deren Grün von einer Mauer gegen getoppte Schläge oder Roller verteidigt wird. Im Frühjahr 2008 wurden die Löcher 3 und 15 leicht umgebaut. Ersteres wurde mit neuen Tees ausgestattet, bei Bahn 15 hat man das Grün weiter nach links versetzt und den Cart-Weg neu verlegt.
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Golf Son Gual
MA 15-Palma-Manacor, km 11,5, E - 07199 Palma de Mallorca
Tel: +34 - 971 - 78 58 88, Fax: +34 - 971 - 78 58 99
info@son-gual.com www.son-gual.com
18 Löcher, 5.983/4.961 m, Par 72, CR 72,2/72,0, Slope 130/127
Initiator Adam Pamer gab seinem Designer genau zwei Anweisungen: »Ich will einen Bach und eine Insel mit einer Palme.« Ansonsten konnte sich der deutsche Platzarchitekt Thomas Himmel frei entfalten. In einer ehemals recht eintönigen Landschaft hat Himmel so einen Kurs auf die Erde gesetzt, der in puncto Layout, Pflege und Service neue Maßstäbe auf der Insel gesetzt hat. Prädikat: Sehr empfehlenswert! Die Anlage lässt nahezu keine Wünsche offen: Die Bahnen sind abwechslungsreich, fordern die Strategie − und sind auch für den Durchschnittsgolfer zwar herausfordernd, aber zu bewältigen. Hauptmerkmal der Anlage sind riesige und meist auch tiefe Bunker, sehr großzügig bemessene Grüns sowie außergewöhnlich große Abschläge. Die vorgegebenen Designmaßnahmen sind natürlich auch verwirklicht: Die Insel mit Palme findet man auf Spielbahn 5 und den Bach an der 18. Insgesamt kommt an zehn Löchern Wasser ins Spiel. Schon beim Eintritt in das Clubhaus wird einem schnell klar, dass hier an keiner Stelle gespart wurde. Ob Fußbodenheizung für die kälteren Tage, Konferenzräume, Rezeption, Umkleideräume oder Restaurant − man merkt, dass hier die Eigentümer selbst viel Energie in das Detail investiert haben.
Golf Park Puntiró
Cami Vell de Sineu, km 9,45, E - 07198 Palma de Mallorca
Tel: +34 - 971 - 60 38 51, Fax: +34 - 971 - 60 32 16
infopuntiro@golfparkmallorca.com www.golfparkmallorca.es
18 Löcher, 5.546/4.560 m, Par 71, CR 69,7/69,1, Slope 130/123
Der im Parkland-Stil entworfene Platz (Nicklaus Design) wirkt beim ersten Blick auf die Scorekarte verhältnismäßig einfach − doch das täuscht. Zwar sind die Landezonen meist großzügig, aber Bunker, Bäume und Seen warten an vielen Spielbahnen auf verzogene Abschläge. Besonders für Spieler mit Slice herrscht hier Alarmstufe Rot. Das Design fordert taktische Überlegungen sowie präzise Schläge in die Grüns, andernfalls verschlingen tiefe Bunker die Bälle. Wer das Grün nicht trifft, muss Gefühl beweisen, denn meist gilt es, über einen kleinen Hügel oder aus einer Senke heraus zur Fahne zu spielen. Ein weiteres Plus: Das Gelände ist nur leicht bewegt, so dass man diesen Platz problemlos zu Fuß bewältigen kann. Auch optisch weiß die Anlage zu überzeugen: Pinien, wilde Olivenbäume und Mastixsträucher bilden ein mediterranes Bild.
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Marriott Golf Son Antem (West)
Ctra. Palma-Llucmajor, km 3, E - 07620 Llucmajor
Tel: +34 - 971 - 12 92 00, Fax: +34 - 971 - 12 92 01
18 Löcher, 5.913/5.007 m, Par 72, CR 71,9/73,0, Slope 133/130
Auf dem West Course erfreuen sich seit 2001 sowohl Gäste als auch Mitglieder an dem Blick auf den Puig de Randa, Mallorcas einzigen Tafelberg. Doch man sollte sich nicht zu sehr vom Panorama beeindrucken lassen, denn vor allem von Weiß (6.293 Meter) zählt der Platz zu den schwierigsten der ganzen Insel. Spielerisch prägen die relativ engen Fairways und künstlich erhöhte Grüns das Layout. Zusätzlich sorgen drei Seen an insgesamt fünf Löchern für die Gefahr nasser Füße und können vor allem an den Bahnen 9 und 18 für den Score gefährlich werden. Die wohl interessanteste Bahn ist die 6, ein langes Par 4, das sich als Dogleg bis zum Grün schlängelt − und dieses wird durch etwa ein halbes Dutzend Topfbunker perfekt verteidigt. Ein weiteres Plus sind die großzügigen Übungseinrichtungen: Auf der Driving-Range können bis zu 200 Spieler gleichzeitig trainieren, zudem gibt es drei große Putting-Greens sowie Chip- und Pitch-Areale mit drei Übungsbunkern.
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Marriott Golf Son Antem (East)
Ctra. Palma-Llucmajor, km 3,4, E - 07620 Llucmajor
Tel: +34 - 971 - 12 92 00, Fax: +34 - 971 - 12 92 01
ww.mariotthotels.com/pmigs
18 Löcher, 6.009/5.061 m,
Par 72, CR 72,6/72,7, Slope 130/123
Flaches Gelände, breite Spielbahnen und Pinien sowie Olivenbäume: So spielen sich die meisten Löcher des East Course. Auf der Runde werden auch ungenaue Schläge verziehen, dennoch sollte man nicht allzu weit abweichen, denn im dornigen Gestrüpp oder im oft steinigen Rough ist der Ball dann doch schnell verloren. Schwierig wird es um die Grüns herum: Die sind zwar großzügig und nur leicht onduliert, werden aber von Bunkern und dickem Rough gut geschützt. Single-Handicapper finden ihre Herausforderung auf einigen sehr langen Fairways und den insgesamt fünf Seen, die bei den häufigen Windböen einige Bälle verschlingen. Auf den ersten Neun ist der Resort-Charakter dank der zahlreichen Fairway-Villen unübersehbar, doch das macht die zweite Halbrunde sofort wieder vergessen. Sie gehört zu den schönsten und schwersten auf Mallorca. Allen voran die Löcher 12 bis 17 überzeugen durch ihr abwechslungsreiches Design, bevor das knapp über 500 Meter lange, leicht ansteigende Schlussloch ein würdiges Finale bietet.
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Golf Maioris
Carretera Cap Blanc, 6,3 km, E - 07609 Llucmajor,
Tel: +34 - 971 - 74 88 23
18 Löcher, 6.000/5.301 m, Par 72, CR 73,5/75,8, Slope 140/134
Die ersten Neun des seit Oktober 2006 geöffneten Platzes befinden sich in eher flachem und leicht bewaldetem Gelände. Vor allem bei den Schlägen ins Grün ist hier Variationsfähigkeit gefragt. Das trifft auch auf der 2 zu, einem der schönsten Löcher der Anlage: Das mittellange Par 4 mit 358 Metern Länge setzt auf einen Bunker in Drive-Länge sowie einzelne Bäume auf dem Weg zum Grün, nur mit viel Präzision oder einer guten Taktik kann man hier ein Par notieren. Noch spektakulärer sind die zweiten Neun, die liegen in einem hügeligem Gelände und warten mit reichlich Wasser auf, was nicht zuletzt an drei großen Seen liegt. Das 13. Loch, ein Par 3 mit Halbinsel-Grün bietet den spektakulärsten Schlag zur Fahne. Apropos Grüns: Die stellen die größte Schwierigkeit des Platzes dar. Denn sie sind teilweise so heftig onduliert, dass gutes Putten oft ziemlich schwer ist. Dafür sind die Landezonen auf den Fairways bis auf wenige Ausnahmen recht großzügig gestaltet.
Club de Golf Vall d’Or
Ctra. Cala d’Or-Porto Cristo, km 7,7, E - 07669 S’Horta
Tel: +34 - 971 - 83 70 01, Fax: +34 - 971 - 83 72 99
valldorgolf@valldorgolf.com www.valldorgolf.com
18 Löcher, 5.585/4.820 m, Par 71, CR 69,1/71,2,
Slope 129/126
Keine Frage: Die Vorzeigebahn ist die 3. Erst hat man einen tollen Ausblick über Gelände und Meer, dann geht es schnurstracks 439 Meter Richtung Fahne. Aber auch sonst kann der hügelige Platz − mit reichlich Pinienwald und Mandelbäumen − überzeugen: Die Grüns haben es dank teilweiser starker Ondulierungen in sich, an einigen Löchern kommt Wasser ins Spiel und auf verzogene Schläge wartet das Unterholz. Alleine über den Pflegezustand kann man an manchen Tagen debattieren, was nicht zuletzt an den vielen Gast-Flights liegt, die das ganze Jahr über den Platz ziehen. Die spannenderen Bahnen finden sich übrigens auf den ersten Neun, die zweite Halbrunde ist offener und läuft abfallend in Richtung Meer. Hier liegen die Spielbahnen dann teilweise etwas eng zusammen. Die stärksten Löcher sind die 15 mit ihrem großen Grün und die darauf folgende Bahn, ein 384 Meter langes Par 4 mit Dogleg. Das Clubhaus besticht durch gutes Essen und eine Terrasse, von der man den Meerblick genießen kann.
La Reserva Rotana Golf
Ctra. Camí de Avall, km 3, E - 07500 Manacor
Tel: +34 - 971 - 845685, Fax: +34 - 971 - 555258
9 Löcher, 2.815 m, Par 36
Dieser Platz verfügt nur über neun Löcher – dafür ist die Anlage aber sehr privat und nie überfüllt. Denn spielen kann man nur als Gast des gleichnamigen 5-Sterne-Landhotels, das jedoch einen speziellen Service für seine Gäste anbietet: Die dürfen, so oft sie möchten, umsonst ans Tee. Den Reiz des recht hügeligen Platzes machen allem voran die vielen verschiedenen Hanglagen auf den Fairways sowie die geschickt platzierten und gut gepflegten Grüns aus. Wer lieber an seinem Spiel feilt: Hinter dem Hotel finden sich außerdem noch eine Driving-Range und ein Putting-Green.
Pula Golf
Ctra. Son Servera-Capdepera, km 3, E - 07550 Son Servera
Tel: +34 - 971 - 81 70 34, Fax: +34 - 971 - 81 70 35
reserva@pulagolf.com www.pulagolf.com
18 Löcher, 5.812/4.980 m, Par 72, CR 72,0/73,7,
Slope 138/134
Als die Anlage 1995 eröffnet wurde, war der Platz noch nicht übermäßig schwer zu spielen. Doch dann kam José Mariá Olazábal: Der unterzog den Platz über drei Jahre einem Re-Design und ließ hier und da auch seine Tour-Erfahrungen einfließen. Dadurch hat sich der Turnierplatz – die European Tour war seitdem mit den Mallorca Classics mehrmals zu Gast – zu einem der längsten und anspruchsvollsten Layouts der Insel entwickelt. Natürlich sind mittlerweile auch die Grüns eine Klasse für sich, und dank ihrer Ondulierungen auch mächtig schwierig zu putten. Insgesamt haben die gewachsenen sportlichen Herausforderungen dem weitgehend flachen Platz wirklich gut getan, denn in puncto Kulisse zählt Pula nicht unbedingt zu den Highlights. Dennoch spielen hier mittlerweile auch gerne Stars und Sternchen, was sicherlich aus dem Engagement der European Tour resultiert. Profi-verdächtig sind übrigens die Übungsanlagen: Die Driving-Range wird durch zwei große Putting-Greens und ein Chipping-Green ergänzt.
Golf Son Servera
Urb. Costa de los Pinos, E - 07550 Son Servera
Tel: +34 - 971 - 84 00 96, Fax: +34 - 971 - 84 01 60
cgss@golfsonservera.com www.golfsonservera.com
9 Löcher, 6.094/5.108 m, Par 72, CR 73,2/73,7, Slope 128/131
Ursprünglich waren die bestens gepflegten neun Löcher von Golf Son Servera eine schöne Parkland-Anlage, die John D. Harris 1966 durch einen gut bestückten Pinienwald gelegt hatte. Doch vor mittlerweile sieben Jahren entwurzelte ein starker Sturm mehr als 2.000 Bäume. Die Neuanpflanzungen − vor allem Steineichen, Oliven- und Johannisbrotbäume − wachsen aber immer besser heran und geben dem an der Costa de los Pinos gelegenen Platz nun ein anderes, neuartiges Gesicht. Dass der vom Meer her wehende Wind hier ein Faktor werden kann, spürt man etwa am Par-3-Schlussloch oder auch an Bahn 8. Letztere, mit einem Teich vor dem Grün, zählt übrigens zusammen mit Loch 4 zu den Highlights des zweitältesten Clubs auf Mallorca, dessen meist hängend angelegten Grüns für einige sehr interessante Putts gut sind.
Canyamel Golf
Avda. d’Es Cap Vermell, E - 07589 Capdepera
Tel: +34 - 971 - 84 13 13, Fax: +34 - 971 - 84 13 14
casaclub@canyamelgolf.com www.canyamelgolf.com
18 Löcher, 6.185/5.412 m, Par 73, CR 71,5/74,0, Slope 128/125
Platzdesigner José Gancedo baute 1989 diesen Kurs frei nach der Idee, so wenig wie möglich in die Natur einzugreifen. Stattdessen berücksichtigte er die landschaftlichen Gegebenheiten und setzte auf die Vegetation der Insel. So ziehen sich die ersten Neun durch teilweise sehr hügeliges Gelände, dazu passen die kräftig ondulierten Grüns. Kurios sind Löcher wie die 5, ein nur 110 Meter kurzes Par 3, das sich allerdings noch kürzer spielt, da es steil bergab geht. Oder die 18, denn das spektakuläre Schlussloch ist ein Par 3. Aber was für eines: Ein großer Baum und ein Bunker vor dem Grün machen den Abschluss der Runde noch einmal richtig schwer. Überhaupt, in Canyamel finden sich häufig mitten auf dem Fairway stehende Hindernisse, manchmal auch der besonderen Art: So sollte man auf Bahn 9 einem alten Haus aus dem Weg gehen, das mitten in der Drive-Landezone steht. Einfacher werden die zweiten Neun, da wird das Gelände flacher, und die Fairways sind meist deutlich breiter. Nach der Runde lohnt sich ein Drink auf der Clubhausterrasse, denn von dieser hat man einen sensationellen Rundumblick.
Capdepera Golf
Ctra. Artá-Capdepera km 3,5, E - 07570 Artá
Tel: +34 - 971 - 81 85 00, Fax: +34 - 971 - 81 81 93
info@golfcapdepera.com www.golfcapdepera.com
18 Löcher, 5.589/4.726 m, Par 72, CR 69,7/69,9, Slope 128/120
Diese Anlage ist alleine schon wegen ihres Restaurants Roca Viva einen Besuch wert. Aber zum Faktor Golf: Der Platz hat eigentlich nur eine Schwäche, und die ist, dass man auf den ersten Neun sportlich relativ unspektakulär durch die schöne Kulisse spielt. Man kann also ganz gut scoren, wären da nicht die drei Par-3-Löcher, die dank ihrer unterschiedlichen Längen und Windeinflüsse die richtige Schlägerwahl schwer machen. Allerdings haben es die Grüns schon zu Beginn der Runde in sich, denn kleine Wellen und teilweise auch mehrere Ebenen erschweren das Putten. Ab der zweiten Halbrunde wird es dann richtig interessant: Auf Bahn 10 heißt es »Do or Die«, denn das Grün des kurzen Par 4 kann auch mit dem Driver attackiert werden. Danach verlangen engere Fairways und hügeliges Gelände ein intelligentes
Spiel-Management. Auf der letzten Bahn erwartet einen dann das beeindruckende Finale: Gleich nach dem Abschlag geht es über eine tiefe Schlucht, rechts kommt das seitliche Wasser von der Drive-Landezone bis hinter das Grün ins Spiel.
Club de Golf Alcanada
Carretera del Faro, E - 07410 Puerto de Alcudia,
Tel: +34 - 971 - 54 95 60, Fax: +34 - 971 - 89 75 78
info@golf-alcanada.com www.golf-alcanada.com
18 Löcher, 6.152/5.241 m, Par 72, CR 72,0/72,7, Slope 128/123
Große Grüns, viele Bunker und reichlich Abwechslung − das ist die Handschrift von Robert Trent Jones Jr. Insgesamt 58 Bunker ziehen sich durch die im Oktober 2003 eröffnete Anlage, die direkt am Meer liegt und von fast allen Löchern einen tollen Blick auf die Bucht von Alcudia bietet. Mitten in einer Hügellandschaft gelegen, fordert der Platz aber auch einige beherzte Schläge, denn manche der Par-4-Bahnen sind über 400 Meter lang und mit dem meist stetigen Wind vom Meer richtig schwierig zu spielen. Hinzu kommen die großflächigen Grüns, auf denen sich der ein oder andere Drei-Putt nicht vermeiden lässt. Nachdem die ersten Neun sich vor allem durch hügelige Fairways schlängeln und mit viel Wald aufwarten, werden die Fairways auf der zweiten Halbrunde weitläufiger und laufen Richtung Meer. Hier kommt dann auch der malerische Leuchtturm ins Blickfeld, der das Club-Logo ziert. Clubhaus, Terrasse und Pro-Shop, der in einer alten Finca untergebracht ist, können mit dem ausgezeichneten Platz übrigens bestens mithalten. Mitglied bei - GOLFPASSMALLORCA
Golf de Pollensa
Ctra. Palma-Pollensa, km 49,3, E - 07460 Pollensa
Tel: +34 - 971 - 53 32 16, Fax: +34 - 971 - 53 32 65
rec@golfpollensa.com www.golfpollensa.com
9 Löcher, 5.148/4.508 m, Par 70, CR 67,4/69,6, Slope 122/120
In puncto Design, Kulisse und Zustand ist Golf de Pollensa eine erstklassige Adresse - obwohl der Platz nur neun Löcher hat. Nach der Runde wird es wohl jeder bedauern, dass Platzdesigner José Gancedo nicht den Raum für 18 Löcher hatte: Denn der Kurs im Parkland-Layout mit reichlich altem Baumbestand überzeugt voll und ganz. Modern wirken die teilweise riesigen Waste-Aresas, die auf den Löchern 2, 7, 8 und 9 ins Spiel eingreifen. Einen enorm stimmungsvollen Abschluss bildet das Schlussloch: Vom hoch gelegenen Tee 9 hat man einen spektakulären Blick auf die Anlage und das über die Sandbunker abknickende Dogleg. Vor dem erhöhten Grün kommen dann erneut tiefe Bunker ins Spiel.
Golf Son Parc
Urbanización Son Parc, E - 07740 Mercadal (Menorca)
Tel: +34 - 971 - 35 90 59, Fax: +34 - 971 - 35 95 91
info@golfsonparc.com www.golfsonparc.com
18 Löcher, 4.872/4.303 m, Par 69,
CR 66,7/68,1, Slope 128/123
Der einzige Platz auf Menorca liegt inmitten von bewaldeten Hügeln, gleich neben dem beliebten Sandstrand Son Parc Beach. Ehemals nur neun Löcher, wurde die Anlage bis 2006 auf 18 Bahnen erweitert. Das Design der neuen Spielbahnen stammt von Dave Thomas, auch die alten Löcher hat der Engländer einem Re-Design unterzogen. Die Bahnen sind zwar nicht sehr lang, oft jedoch schmal geschnitten oder mit Hindernissen in der Drive-Landezone gespickt. Spiel-Management lautet das Stichwort, denn die Bunker schützen nicht nur die Grüns, sondern warten vermehrt auch am Fairway auf unplatzierte Bälle. Ein schweres Loch ist die 4, obwohl das Par 4 nur 298 Meter misst: Der Abschlag mit dem Holz birgt ein hohes Risiko, denn das Fairway ist schmal und wird links von Wald und rechts von einem Wassergraben eingegrenzt. Interessant wird es ferner auf der 14: Das wiederum kurze Par 4 verläuft mit einem leichten Knick nach links, so dass Longhitter sogar das Grün angreifen können. Gefahr dabei: Kurz vor dem Grün lauert ein großer Teich − bei zu kurzen Bällen bleibt nur ein Drop. Landschaftlich ragt übrigens immer wieder der Monte Toro ins Bild, Menorcas höchster Punkt.
Golf de Ibiza
Ctra. Jesús - Cala Llonga, E - 07840 Santa Elália del Riu (Ibiza)
Tel: +34 - 971 - 19 60 52, Fax: +34 - 971 - 19 60 51
info@golfibiza.com www.golfibiza.com
27 Löcher, 5.874/4.949 m, Par 72, CR 72,5/72,4, Slope 130/125
Der einzige Kurs Ibizas liegt eingebettet in eine hügelige Landschaft und bietet typisch mediterranes Flair. Die 27-Löcher-Anlage umfasst zum einen den alten 9-Löcher-Kurs Roca Llisa, der von Pipin Rivero, Martin Hawtree und Dave Thomas bereits zu Beginn der 70er Jahre entworfen wurde und als eher schlicht zu bezeichnen ist. Wasserhindernisse gibt es nicht, zudem sind die Spielbahnen für heutige Verhältnisse kurz. Ganz anders präsentieren sich die 18 Löcher des neueren Platzes, der 1991 eröffnet wurde: Die Fairways sind breit und verzeihen den ein oder anderen ungenauen Abschlag. Ein taktisches Spiel fordern hier allerdings einige wasserreiche
Löcher sowie die schnellen und gut präparierten Grüns.












































