Cádiz

Die Top-Golf-Region zwischen Gibraltar und Sevilla
Cádiz

Die beste lage an der costa de la luz

Bei über 320 Sonnenstunden im Jahr wird jedem Besucher dieser Region am südlichsten Ende von Spanien schnell klar, woher die „Costa de la Luz“ ihren Namen hat und warum sie speziell bei Golfern so beliebt ist. Im südlichsten Bereich der „Küste des Lichts“, der Provincia de Cádiz, die sich neben Huelva im Nord-Osten diesen Küsten-Begriff teilt, gibt es heute sage und schreibe 12 Golfanlagen, die meisten davon liegen konzentriert innerhalb eines Umkreises von 35 km zwischen Sanlúcar de Barrameda und Vejer de la Frontera. Eigentlich sind es sogar weit über 20 Golfanlagen, zählt man rein nach der politischen Provinzgrenze die selbst benannte noblere Golf-Ecke mit San Roque Golf, Sotogrande, Almenara, Alcaidesa und Valderrama mit dazu, welche sich zwar in der Region Cádiz befinden, sich aber selbst rein Golf-ideologisch zur »Costa del Sol« zählen.

„Jerez de la Frontera“ ist dabei den meisten Besuchern ein Begriff, denn hier liegt der hoch frequentierte Charter-Flughafen der Region. Die touristische Golf-Konkurrenz liegt mit der Algarve im Osten und der Costa del Sol im Westen zwar gleich in der Nähe, aber der Golf-Kern von Cádiz kann mit etwas punkten, was anderenorts oft schon in Vergessenheit geraten ist – tolle Landschaft, Tradition und regionaltypische Gastronomie und vor allem gutes Golf zu fast unschlagbar fairen Preisen.

Dazu kommt noch, dass hier neben Sonne, Strand, Golf und relaxtem Urlaubs-Leben Cádiz selbst eine geschichtsträchtige Stadt und ebenso traditionsreich ist, wie die vorzüglichen andalusischen Weine. Die Gaditanos wissen was sie an ihrer Stadt haben und den Stolz darüber, einer der Einwohner von Cádiz, der ältesten noch bestehenden Stadt Europas zu sein, ist nicht unbegründet. Bereits 1100 v. Chr. wurde Cadiz von den Phöniziern gegründet und der Legende nach soll hier sogar als Stadtgründer Herkules, Sohn des Zeus, seine Finger mit im Spiel gehabt haben, denn er weilte in dieser Gegend um die Herden des Geryon zu stehlen. Heute ist Cádiz eine moderne, geschäftige Stadt und kann, ob nun mit oder ohne die Gunst der Götter, auf eine belebte und bedeutungsvolle Geschichte zurückblicken. Ob Phönizier, Karthager, Römer, Mauren, Normannen oder später die Franzosen oder Engländer – kaum eine Epoche europäischer Geschichte ist hier spurlos vorüber gegangen, denn das was das Cádiz seiner Zeit auszeichnete und mit dieser Bedeutung gleich der ganzen Region ihren Namen gab, ist die einmalige Lage am Atlantik. Wegen ihrer Form nennen die Andalusier ihr Cádiz auch tacita de plata – Silbertäßchen – das Stück Land, dass die Altstadt mit dem Festland verbindet, ist vielerorts so schmal, dass auf einer Seite die Bucht mit dümpelnden Fischerbooten liegt und auf der anderen Seite eine schmale Dünenlandschaft mit dem brausenden Ozean. Schon alleine für diese Aussicht lohnt sich der Ausflug nach Cádiz. Hier findet man neben der Bucht von Cádiz wunderschöne weitere Sehenswürdigkeiten, eine davon die Kathedrale von Cádiz, ein monumentales Bauwerk mit einer faszinierenden Optik.

Das bestehende Golfangebot in der Provinz Cádiz war schon in den letzten Jahren beträchtlich, trotzdem wurde an allen Ecken und Enden weiter gebaut, da die Nachfrage nach dieser Region weiter steigt. Das schöne an Cádiz ist dabei, dass die Entfernungen zu den Golfanlagen nicht so eine zentrale Rolle spielen als dies bei anderen Regionen der Fall ist. Entgegen der Costa del Sol oder z.B. auch der Algarve liegen hier die Golfanlagen nicht nur in relativ kurzen Entfernungen, sondern, und dies ist der wesentliche Unterschied, in einem angenehmen Radius statt auf einer längeren Strecke hintereinander. Selbst die beiden für Cádiz-Verhältnisse entlegeneren Golfanlagen wie Arcors Gardens, leicht nordöstlich von Jerez de la Frontera und der Benalup Golf & Country Club, nördlich von Barbate, sind innerhalb eines Wochenurlaubes angenehm mit anderen Golfanlagen der Region kombinierbar ohne Anreisezeiten von mehr als einer Stunden in Kauf nehmen zu müssen. Alle Golfanlagen sind entweder direkt oder indirekt mit Golf-Hotels der unterschiedlichsten Qualitätsstufen in Verbindung und ein Konkurrenzdenken der Golfclubs mag es evtl. hinter den touristischen Kulissen geben, aber nicht spürbar für den Gast. Ganz im Gegenteil, hier hat man schon sehr früh erkannt, dass es Golfer unter uns gibt, die in 7 Tagen auch ganz gerne einmal 5 unterschiedliche Golfplätze spielen möchten. Die private Vereinigung der Golfanlagen in Cádiz „Atlantee Golf“ bietet die Möglichkeit 11 Plätze der Region zum Vorteilspreis miteinander zu kombinieren. Dabei gibt es gleich zwei Systeme parallel, den Atlantee-Passport und das Atlantee-Check Book. Der Atlantee-Golfpass kostet 5 Euro, ist in allen Golfclubs erhältlich und bringt ganz unterschiedlich bis zu 25 % Rabatt oder andere nette Aufmerksamkeiten wie Trolley oder Rangebälle frei. Wie in einer Art Golf-Ralley kann man sich den Pass überall abstempeln lassen und wird am Ende mit einer VIP-Card ausgezeichnet, die dann wiederum mit Nachlässen winkt. Für den, der es mag, ist das wirklich einmal etwas Kreatives, was sich die Verantwortlichen hier einfallen haben lassen. Es geht aber mit dem altbewährten Atlantee-Scheckbuch auch konservativer. Wie der Golfpass wird dieses in allen Golfclubs im Sekretariat angeboten und auch in zahlreichen Hotels der Region, kostet 250 Euro und beinhaltet 5 Gutscheine für je eine 18 Loch-Runde auf einer der Anlagen. Interessant ist, dass man auch bis zu drei der Gutscheine auf nur einer der Anlagen einlösen kann. Für Vielfach-Urlaub ist dabei auch interessant, dass dieses Scheckbuch eine Gültigkeit von immerhin 6 Monaten ab Kaufdatum hat. Manchmal kann es sich daher auch lohnen, gleich zwei davon zu kaufen. Da zum Redaktionsschluss (Stand Ende September) noch nicht genau feststand, ab die Preise für die Wintersaison 09/10 beibehalten werden ist für Interessierte ein Blick auf die Internetseite www.atlantee-golf.com empfehlenswert. Was sagt uns das? Hier sind wir als Urlaubs-Golfer wirklich herzlich willkommen, wir sind gewollt, das Golfspielen kann hier nicht nur richtig technisch Spaß bereiten, sondern auch finanziell, das Gesparte kann dann getrost in Sherry investiert werden, der ist hier genauso vorzüglich und einmalig wie der Brandy – was für eine schöne Region Cádiz doch ist.

Autor: Jürgen Kanzler

Sanlucar Club de Campo

Urb. Sanlucar Club de Campo - Lomas de Martín Miguel

Tel: +34-856-13 09 94, Fax: +34-856-13 09 95

www.sanlucarclubdecampo.com info@sanlucarclubdecampo.com

18 Löcher, 6302 m, Par 72

Großartige Natur spielt eine entscheidende Rolle im Sanlucar Club de Campo, der in einem hügeligen Gelände an den Ufern des Guadal-quivir liegt, nahe am Atlantik und in direkter Nachbarschaft zu dem Donana Nationalpark. Für das Design des Platzes, 18 Löcher, 6302 m, Par 72, zeichnet ein Amateur verantwortlich, der spanische Amateur Golf-Champion Borja Queipo de Llano. De Llano hat die ersten Neun mit Elementen der britischen Links Courses gestaltet – schmale und tiefe Bunker, breite und sich windende Fairways und sehr große Greens. Die zweiten Neun haben dann Parkland-Charakter – sieben Wasserhindernisse, erhöhte Tees, eine Vielzahl von Bäumen bei sehr schnellen Grün-Bedingungen. Dieses Design macht den Platz fordernd und herausfordernd für Spieler aller Stärken, gleichzeitig sorgt es dafür, dass Spaß und Freude herrscht auf einem Course, der hervorragend mit der existierenden Natur verbunden ist. Sanlucar hat gleich drei Signature-Holes zu bieten: Am ersten, Par 4, 392 m, wird von rund 35 Meter über dem Fairway auf eine sehr enge Landezone abgeschlagen. Das zweite, Par 5, 499 m, hat links-ähnlichen Charakter und wird als leichtes Dogleg gespielt wird. Das zehnte, Par 3, 180 m, ist ein Halbinsel-Grün direkt an der See, wo der Wind oft die Bälle verbläst, dafür aber wunderschöne Ausblicke auf Guadalquivir und Donana möglich sind.

Golf Costa Ballena

Ctra. Chipiona-El Puerto de Santa María, km 5

11520 - Rota (Cádiz)

Tel: +34-956-84 70 70

Fax: +34-956-84 70 50

ballenagolf.com comercial@ballenagolf.com

27 Löcher, 6036 m, Par 72; plus 9 Loch Par-3

Costa Ballena zählt mit seinen infrastrukturellen Leistungen und Einrichtungen zu den progressivsten Golf-Siedlungsprojekten auf der Iberischen Halbinsel. Dies gilt insbesondere für die Golfanlage, die von dem baskischen Majorsieger José Maria Olazábal entworfen wurde. Die Golf Courses befinden sich direkt am Meer, verfügten zunächst nur über 27 Löcher, wurden dann aber auf 36 erweitert.

»Hier soll Golf allen Spaß machen«, lautet das Credo des Clubs, der mit einem gewaltigen Immobilienprojekt vor zehn Jahren entstand. Die 36 Bahnen erfüllen diesen Anspruch voll und geben auch schwächeren Golfern die Chance aufs Par. Die von uns besuchten 9-Löcher-Kurse »Los Olivos« und »Las Palmeras« weisen meist kurze, aber enge Bahnen auf. Da die Grüns aber weder massiv verteidigt (Ausnahme: die 16) werden noch übermäßig schwer zu putten sind, sollte für bessere Golfer eine Unterspielung drin sein. Sehr hübsch: die 13, die direkt am Meer liegt. Ein Highlight: die Driving-Range! Mit einer Breite von 345 Metern und einer Länge von 350 Metern können mehr als 120 Spielern gleichzeitig trainieren. Durch die Möglichkeit, eine Vielzahl verschiedenster Schläge auf dem besonders schön angelegten Pitching- und Chipping Grün zu üben – bis zu einer Entfernung von 70 Metern sowie von Bunkern aus – dient der Ballena Golf Club professionellen Spielern aus verschiedenen Kreisen Europas als Winter-Übungsplatz und ist Austragungsort der Winterturniere verschiedener Verbände Europas. Nach solch einem Course mit Links-Charakter muss man nämlich lange suchen.

Golf el Puerto

Ctra. de Sanlúcar, km1

Tel: +34-956-87 65 41 Fax: +34-956-85 48 66

golfelpuerto.com info@golfelpuerto.com

18 Löcher, 6130 m, Par 72

Der Golfplatz El Puerto befindet sich in einer modernen Wohnanlage, im Einzugsbereich von El Puerto de Santa María. Unserer Erfahrung nach ist dies eine Anlage, die einen Besuch verdient hat. Gefallen haben uns vor allem die anspruchsvollen, großen und gepflegten Grüns sowie die interessante Gestaltung der Spielbahnen. Hervorzuheben sind dabei die Par-3-Löcher der ersten Halbrunde, die sich ohnehin optisch ein wenig besser präsentieren als die zweiten Neun. Die trumpfen aber dann mit einem knackigen Schlussloch noch einmal besonders auf. Ein Par 5, Dogleg nach links, mit 541 m das längste des Platzes und mit Index 3 in die schwerere Kategorie eingeordnet. Insgesamt wurde der Platz nicht zu Unrecht 2003 bis 2005 als Austragungsort der andalusischen PGA Championship ausgewählt. Er bietet Herausforderungen für jede Spielstärke und ist perfekt in die Landschaft eingebettet. Mit einem sollte man aber fast immer rechnen, dem nicht seltenen Atlantikwind.

Sherry Golf Jerez

Autovía A-IV, Jerez - Cádiz km 642

Tel: +34-956-08 83 30, Fax: +34-956-08 83 31

www.sherrygolf.com info@sherrygolf.com

18 Löcher, Par 72; plus 9 Loch Par-3

Der 2004 eröffnete Kurs bietet alles, was Golfern Freude macht. Zwar mussten die Architekten Sterling & Martin den Kurs in ein Areal ohne Kulisse legen, aber so wird alle Aufmerksamkeit auf den Platz gelenkt. Schon der Auftakt ist nicht ohne, denn an der 1 steht gleich das schwerste Loch der Halbrunde an. Der Drive muss gut 190 Meter über eine Senke, dann geht’s nach rechts auf ein gut verteidigtes Grün. Die folgenden Bahnen spielen sich etwas gemütlicher, auch mit einem schlechteren Schlag kann man hier noch punkten. Richtig spannend wird es ab Loch 9, einem 390 Meter langen Par 4, das linker Hand über die Hälfte der Distanz von Wasser begleitet wird. Das ist aber nichts gegen die Bahnen 11, 13, 14, 16 und 18: Denn hier wird das Nass ständiger Begleiter und sorgt an der 13 und 16 für golferische Herausforderungen. Stark auch die 18 mit viel Wasser rechts.

Montecastillo Resort

Barceló Montecastillo Resort

Ctra. de Arcos s/n. Jerez de la Frontera

Tel: +34-956-151 200, Fax: +34-956-151 209

www.barcelomontecastillo.com montecastillo@barcelo.com

18 Löcher, 6043 m, Par 72

Das Montecastillo Resort bei Jerez de la Frontera in der Provinz Cadiz, beinhaltet im Kern seiner Anlage das Jagdschloss der Grafen von Garvey aus dem 19. Jahrhundert. Das 5-Sterne-Barcelo-Hotel liegt direkt am gleichnamigen 18-Loch-Championship Course Montecastillo, auf dem fünf Mal in Folge die Volvo-Masters ausgetragen worden sind. Der von Jack Nicklaus entworfene Kurs ist der Klassiker der Plätze rund um Jerez.

Und er ist nach wie vor der Kurs, den es zu besuchen gilt – auch wenn die rege Bautätigkeit dem Gelände zeitweilig einiges an Charme kostet. Doch wer sich davon nicht stören lässt und zudem das Glück hat, seine Runde zu drehen, wenn auf der nahen Formel-1-Test-Rennstrecke nichts los ist, der spielt auf einer der wohl besten Golf-Wiesen im Süden Spaniens. So gibt es gleich einen tollen Auftakt direkt vor dem schönen Clubhaus: ein kurzes, aber hochinteressantes Par 4. Dann folgen ein paar richtig harte Nüsse, insbesondere die 3, 7 und die 8. Gerade auf der letztgenannten Bahn (161 m, Par 3) muss der Abschlag sitzen, sonst ist die Chance aufs Par schnell dahin. Die zweite Halbrunde glänzt gleich mit mehreren Highlights. Die zehnte Bahn (354 m, Par 4) begleitet den Golfer mit ganz viel Wasser rechts, die 15 ist ein knackiges, 402 Meter langes Par 4. Große Klasse ist das Finish mit der 17, bei der insbesondere der zweite Schlag ins vom Wasser umgebene Grün sitzen muss, sonst folgt unweigerlich das Nachladen. Und unüberboten ist der Blick vom 18. Tee auf Platz, Hotel und Landschaft. Das Hotel (170 Gästezimmer und Suiten, dazu noch 38 Villen) ist – genau wie der Golfplatz – eine Reise wert – eine Golfreise allzumal, die in ganz Andalusien fortgesetzt werden kann.

Villanueva Golf

Calle Verbena, Urb. Villa Nueva Golf Resort/Casa Club

Barrio Jarana / Puerto Real, E-11510 - Puerto Real

Tel: +34-956-474 084, Fax +34- 956-474 117

www.villanuevagolf.com

18 Löcher, 6141 m, Par 72

Der von Aymerich Golf entworfene Course wurde erst 2005 eröffnet. Bei diesem relativen flachen Platz wurde viel Wert auf Details gelegt. Allein 1500 Bäume wurden neu gepflanzt – hauptsächlich Palmen, Oliven- und Pinienbäume. Dies, obwohl an einigen Fairways ein alter Baumbestand an Sonnenschirmpinien bestand.

Vom höher gelegenen Teil des Platzes, d.h. hauptsächlich den Löchern 3, 4, 5, 14 und 13, kann man die Bucht von Cádiz und am Horizont die Provinzhauptstadt selbst sehen. Natürlich sieht man auch Puerto Real und die das Städtchen umgebende Sumpflandschaft. Die Küste liegt nur 2 km entfernt. Die Stadt Cádiz 10 Minuten und Jerez ist über die Autobahn 20 Minuten entfernt.

Hervorzuheben ist das Loch 14, ein Par 5 Dogleg nach rechts mit einer ansprechenden Länge von 520 m, bei dem die Tigerline fast hermetisch durch ein größeres Wasserhindernis geschützt ist.

An Loch 16 machen große Bäume und Büsche den Abschlag kniffelig, da das Fairway auf diesem Par 4 sehr schmal ausfällt. Die 17 ist mit 150 m ein relativ kurzes Par 3, bei dem aber viel Wasser ins Spiel kommt. An der 18, einem Par 5 Dogleg mit scharfen 90º nach links, wird man gleich dreimal mit dem nassen Element konfrontiert. Der Platz umfasst insgesamt 27.000 m2 an Wasserfläche. Hierzu gehören sechs Seen, die durch Bäche verbunden sind und an vielen Stellen das Spiel erschweren. Vor allem an den Löchern: 4, 5 10, 11,14,16,17 und eben der 18. Bunker gibt es natürlich auch noch, insgesamt 90 sind davon auf 17.000 m2 zu zählen. Wenigstens sind die Grüns ebenso großzügig ausgefallen und haben eine Oberfläche von 10.770 m2, also einen Durchschnittswert von 600 m2 pro Green. Diese werden übrigens alle »per Hand« gemäht.

Club de Golf Novo Sancti Petri

Urb. Novo Sancti Petri, Casa Club, Playa de la Barrosa

E-11139 - Chiclana, Cádiz

Tel: +34-956-49 40 05, Fax: +34-956-49 43 50

www.golf-novosancti.es info@golf-novosancti.es

3 x 18 Löcher, 6430 m, Par 72

Die gesamte Costa de la Luz führte golferisch eher ein Schattendasein, bis in den 80ern und 90ern Golf seinen Einzug hielt. Und wo – von der Costa del Sol ausgehend – konnte dies anders geschehen als sozusagen um die Ecke von Sotogrande, in der Provinz Cadiz. Wäre es nach dem Willen von »Capitan Seve« gegangen, dann wäre nicht Valderrama, sondern Novo Sancti Petri der Austragungsort gewesen, der Platz, auf dem »Seve« zum ersten Mal seine golferischen Gestaltungsfähigkeiten beweisen konnte.

Novo Sancti Petri liegt nicht im Hinterland und führt deshalb auch kein Schattendasein. Aus den 36 Löchern (Mar y Pinos und Centro), die breite Fairways, Seen und sogar ein Loch direkt am Strand bieten, sich aber auch auf Hügel hinauf schwingen und prächtige Ausblicke auf den Atlantik, bis hinüber nach Afrika bieten und für Spieler aller Kategorien spielbar sind, sind mittlerweile 54 geworden. Denn Novo Sancti Petri hat auch das Management über den ehemals kleineren Platz Campano übernommen, der zu einem 18-Löcher-Platz ausgebaut worden ist.

Über 15 Jahre führte der Golfclub Campano, eine 9-Loch-Anlage, in der Siedlung San Andres nahe Chiclana gelegen, ein ruhiges und verstecktes Dasein – ein Geheimtipp, nur den Insidern aus der Umgebung Chiclanas und Cádiz bekannt. Das Originaldesign dieses Golfplatzes stammt von keinem geringeren als Robert Trent Jones Sr., einem der bekanntesten und besten Golfplatzdesigner. Im Jahre 2006 hat man begonnen, das Originalprojekt wieder aufzunehmen und den Platz um die fehlenden 9 Loch zu erweitern, um so endlich einen vollwertigen Championship-Platz der Extraklasse fertig zu stellen. Die bestehenden 9 Löcher wurden dieses Jahr von Grund auf renoviert und im November wird dieser Platz der Extraklasse mit 18 Löchern eröffnet.

Novo Sancti Petri zählt jetzt mit 54 Löchern (Plätze Mar y Pinos, Centro und Campano) zu einer der größten Golfanlangen in Europa.

Und das ist noch nicht alles: Gleichzeitig mit der Erweiterung von Campano wurde das Projekt »Chiclana Golf Resort« entwickelt. Zu diesem Markenzeichen gesellen sich neben Novo Sancti Petri auch noch die 18 Löcher des Meliá Sancti Petri Golf und die 27 Löcher des Lomas de Sancti Petri. Mit den Lomas- und Melia-Golf Courses sind die 99 Löcher des Chiclana-Projektes komplett, das damit Valderrama auf alle Fälle den Rang abgelaufen haben dürfte. Die Chiclana Courses liegen in einem touristisch konzipierten Resort mit sehr guter Infrastruktur. Hier kann und darf man spielen – in Valderrama ist man oft nur geduldet. Golf-Reisende spüren so etwas.

Golf Meliá Sancti Petri

Urb. Novo Sancti Petri,

E-11130 Chiclana de la Frontera (Cadiz)

Tel: +34-956-532 096, Fax: +34-956-537 183

melia.sancti.petri@solmelia.es www.solmelia.com

18 Löcher, 6257 m, Par 72

Bereits 2005 hat auch das Hotel Melia Sancti Petri mit dem »Golf Meliá Sancti Petri« seinen eigenen Golfplatz eröffnet. Es ist eine abwechsungsreiche Golfanlage in einer leicht hügeligen Landschaft geworden. Der Melia Platz ist offen gestaltet und so wird der Spieler zuweilen mit einer steifen Atlantikbrise konfrontiert. Ein Aspekt, der freilich einen zusätzlichen Reiz schafft. Je nach Windlage ist damit ein sehr konzentriertes Spiel erforderlich. Gleich das erste Fairway, »El Muro«, hat es in sich. Es ist ein gerades Par 5 mit zwar nur 469 m (weiß), verlangt aber einen guten Drive von einem erhöhten Tee hinweg über einen natürlichen, in wilde Pflanzen und Büsche eingebetteten Bachlauf, auf ein ebenso leicht erhöhtes Fairway. Auch das kurze Par 4 der 9 mit nur 313 m (weiß), es wird »Aqua« genannt, erfordert Strategie. Hier ist es wichtig, schon vor dem ersten an den zweiten Schlag zu denken, denn es ist die Annäherung, die darüber entscheidet, ob man in sicherer oder nicht so sicherer Weise das Grün erreicht, welches vorne und an den Seiten durch Wasser geschützt wird. Die 17, »Largo« genannt, ist das Beste der Schlusslöcher. Ein gerades Par 4 mit 395 m (weiß), bei dem der Drive über einen Graben und Rough auf die rechte Fairwayseite gelangen muss, denn nur von dort hat man die Möglichkeit, eine gute Annäherung auf das Grün hinzulegen.

Lomas de Sancti Petri Golf Garden

Urb. lomas de sancti petri , s/n

E-11139 11139 chiclana costa - cádiz

Tel: +34-956-498 491, Fax: +34-956-497 143

info@golflomas.com www.golflomas.com

18/9 Löcher, 6220 m, Par 73

Manuel Piñero hat das Design geschickt in ein relativ kleines Gelände gelegt, was aber nicht heißt, dass der Platz leicht zu spielen ist. Der Platz ist eher flach und in ein Gelände mit altem Baumbestand an Sonnenschirmpinien, die typisch für die Gegend sind, hineingebaut. Gesäumt wird er von einer Villensiedlung. Mehrere Seen erschweren das Spiel, die Greens fallen allesamt relativ groß aus und sind gut. Spieltechnisch hat der Golfplatz zwei Gesichter, nämlich mit und ohne Wind. Wer den Platz bei böigem Wind aus Osten, dem Levante, spielt, wird einen fast gänzlich unterschiedlichen Platzcharakter kennen lernen. Die Golfanlage ist nur ca. 3 km vom Meer und dem großen Barrosa Strand entfernt. Sehr interessant ist auch die zum Platz gehörende Golfschule Practeegolf mit eigenen 9 Loch Par-3-Platz, nur ein paar Autominuten vom Club entfernt. Der Platz eignet sich hervorragend für Golf-Einsteiger.

Montenmedio Golf & Country Club

Ctra. N-340 E-5 Km 42,5 E-11150 Vejer de la Frontera-Barbate,

Tel: 0034 - 956 455004, Fax: 0034 - 956 455151

reservas@monteenmedio.com www.monteenmedio.com,

18 Löcher, 5930 m, Par 72

»Herrlich, prachtvoll, sagenhaft« – wer das spektakuläre Clubhaus von Montenmedio betritt, kommt phasenweise richtig ins Schwärmen. Das gilt auch für den Platz, auf dem sich in dem stark bewegten Gelände zahlreiche schöne Bahnen auftun. So beispielsweise die 11, ein 430 Meter langes Par 5, das mit seinem Wasserhindernis mitten im Fairway und dem stark erhöhten Grün auch knackig zu spielen ist. Schön auch die Löcher durch den Pinienwald und die Ausblicke aufs malerische Dorf Vejer.

Arcos Gardens Golf Club and Country Estate

Carretera de Algar Km 3, 11630 Arcos de la Frontera, Cádiz

Tel: +34-956-701 201 Fax: +34-956-717 932

golf@arcosgardens.com www.arcosgardens.com

18 Löcher, 5781 m, Par 72

Eingebettet in die hügelige Landschaft rund um Arcos de la Frontera mit phantastischen Ausblicken auf die historische Altstadt auf einem Felsvorsprung und die kalkhaltigen Böden, die typisch für die Sherry-Gegend sind, ist Arcos Gardens meisterhaft in einen Jahrhunderte alten Olivenhain eingebettet worden. Der Platz hat das Potential, ein echter Champion zu werden. Es gibt einiges an Wasser, vor allem aber 107 Bunker-Hindernisse, weite Fairways und Olivenbäume. Der Platz ist meistens flach, abgesehen von Loch 13 und 14, wo es bergauf geht, mit leichten Ondulierungen und kann gut zu Fuss gespielt werden.

Das Signature Hole des Courses stellt tatsächlich auch das Highlight des Platzes dar. Es ist das Loch 16, ein Par 5, das von einer hohen Kanzel mit weitem Blick auf Arcos abgeschlagen wird, direkt in ein Tal hinein, in dem sich ein See befindet, der als natürliches Hindernis vor dem Grün liegt, über dem wiederum das alte Castell von Arcos aufragt. Schöner kann Golf kaum sein.

Auch das Übungsgelände ist vorbildlich: Es wurde in Zusammenarbeit mit Simon Holmes und dem Schwedischen Golf Verband entwickelt, wobei Putts und Chipps auf verschiedenen Grassorten (Bermuda oder Bent Grass) und Grasslängen geübt werden können. Die Driving Range ist weitläufig und flach und von beiden Seiten bespielbar. Sie integriert 15 Target Greens und ein Fairway mit Bunker.

Benalup Golf & Country Club

Calle La Torre s/n, E-11190 Benalup-Casas Viejas

Tel: +34-956-424 928, Fax: +34-956-424 929

info@benalupgolf.com www.benalupgolf.com

18 Löcher, 6072 m, Par 72

Mit dem Benalup Golf & Country Club, der sich direkt an das 5-Sterne-Fairplay Golf Hotel & Spa anschließt, hat sich Investor Bernard Devos einen Traum erfüllt. Umgeben von den ausgedehnten Landgütern der Kampfstierzüchter ist hier eine Golfanlage entstanden, die nicht nur mit der Verwendung des Hydrogels Terracottem und der Wiederanpflanzung von 1500 Bäumen ökologische Akzente setzte, sondern auch golf-spielerisch und –technisch einen echten Höhepunkt in der andalusischen Golfwelt darstellt. 6.073 Meter Fairway-Länge warten auf die Spieler, sechs Tee-Boxes sorgen für faire Verhältnisse. Bunker und 7 Seen, die auch als Wasserreservoire dienen, machen das Spiel abwechslungsreich und anspruchsvoll zugleich. Fünf Par-5-Löcher verlangen Disziplin und Taktik. Die Anpflanzungen erschweren oft die Wege zum Grün. Hervorzuheben ist einmal das Loch 13, ein Par 5 mit einem kleinen See vor dem Grün, der eine taktischen Annäherung erfordert und ebenso das Loch 10, ein Par 3, von dessen Abschlag aus man die ganze Größe des »La Janda« Tals sehen kann. Auch sonst sind oft wunderschöne Ausblicke auf die Reisfelder des Tals und das Naturschutzgebiet »Los Alcornocales« möglich. Das Design des Platzes wurde von dem bekannten belgischen Golfplatzarchitekten Baron Paul Rolin entworfen, die Greens von dem Engländer Gordon English entwickelt. Um Benalup zu dem zu machen, was er ist – ein wahrer Champion -, haben tatsächlich viele Experten professionell zusammen gearbeitet. Ergebnis: Benalup setzt Akzente und stellt eine echte Herausforderung für jeden Spieler dar. Das wollte man – und das ist gelungen.

Fotos

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Golfplätze

Sanlucar Club de Campo www.sanlucarclubdecampo.com

Golf Costa Ballena www.ballenagolf.com

Golf el Puerto www.golfelpuerto.com

Sherry Golf Jerez www.sherrygolf.com

Montecastillo Resort www.barcelomontecastillo.com

Villanueva Golf www.villanuevagolf.com

Club de Golf Novo Sancti Petri www.golf-novosancti.es

Golf Meliá Sancti Petri www.solmelia.com

Lomas de Sancti Petri Golf Garden www.golflomas.com

Montenmedio Golf & Country Club www.monteenmedio.com

Arcos Gardens Golf Club www.arcosgardens.com

Benalup Golf & Country Club www.benalupgolf.com

Golfhotels

Fairplay Golf Hotel & Spa ***** www.fairplaygolfhotel.com

Barceló Sancti Petri ***** www.barcelosanctipetri.com

Barceló Monte-castillo Resort ***** www.barcelomontecastillo.com

Barceló Costa Ballena Golf & Spa **** www.barcelocostaballenagolf.com

Meliá Sancti Petri Hotel & Golf ***** www.solmelia.com

Hotels Jale - Hotel Duques de Medinaceli ***** www.hotelesjale.com

Hotels Jale - Hotel Monasterio San Migyel**** www.hotelesjale.com