Bordeaux

Die perfekte Verbindung von Wein & Golf
Bordeaux

Die perfekte Verbindung von Wein & Golf

Es ist wie so oft: Die schönsten Plätze dieser Erde haben wir häufig Menschen zu verdanken, denen das Weltliche gar nicht so wichtig ist. Eigentlich wollte der Benediktinermönch Emilian im achten Jahrhundert im Wald von Combes ein Einsiedlerdasein führen, in seiner unteririschen Klause. Heute - rund zwölfhundert Jahre später - sind zumindest alle Freunde des französischen Rotweins erleichtert, dass es anders gekommen ist. Denn genau dort entstand das kleine und inzwischen weltberühmte Weinörtchen St. Emilion. Schon allein deswegen hätte der Namensgeber seine Heiligsprechung verdient gehabt; die hatte dann aber doch andere Gründe. Übrigens prima zu erkunden auf einem Rundweg durch die gut erhaltenen Höhlenbehausungen, die Katakomben und die Felsenkirche von St. Emilion.

Begehrt war der Südwesten Frankreichs schon immer, die Region Aquitanien mit ihrer Hauptstadt Bordeaux. Früher war es vor allem die strategisch wichtige Lage zum Meer, die diesen Landstrich über zweitausend Jahre hinweg für Freund und Feind so anziehend machte: für Kelten und Franken, Römer und Araber.

Heute – für die Touristen - steht die Bordeaux- Region natürlich erst einmal für seine berühmten Weine, aber auch ein wenig für eine Zukunft, die noch mehr zu versprechen scheint. »Wir wollen hier die schönen Dinge des Lebens miteinander verbinden «, sagt Henry Martinet. Der General Manager des »Golf du Medoc Hotel & Spa« sieht das Departement Gironde als einen idealen Platz für Individualurlauber. »Wir bieten unseren Besuchern so eine Art touristische Triangel, eine Kombination aus Golf, Wein und Kultur« , sagt Martinet. Taktgeber ist dabei – um im Bild zu bleiben – die Ecke mit dem Golf, das unterstreicht schon der gemeinsame Werbeauftritt der »12 Parcours Grand Crus« www.golf-bordeaux-gironde.fr. Martinets Projekt, das neue Hotel mit den beiden attraktiven 18-Loch Meisterschaftsplätzen »Le Chateaux« (Par 71, 6316 m) und »Les Vignes« (Par 71, 6.220 m) ist ein Paradebeispiel für die perfekte Verbindung von Golf und Wein – auszumachen an vielen charmanten Details: So werden z. B. die Entfernungen zu den Grüns mit übergroßen Bordeauxflaschen, also mit 6-Liter-Imperial-Modellen aus Holz, angezeigt.

Auch tragen sämtliche Löcher der beiden Kurse die Namen beühmter Chateaus. Sicherlich um die Verbundenheit und die Sponsor-Partnerschaft zu präsentieren, aber es hat auch noch für uns Golfer den Vorteil, dass das »beliebte« Nacherzählen gelebter Golfszenen einen völlig neuen Dreh bekommt. Frei nach dem Motto: »Bei Ponte Canet, ging’s ab in den See!« Hört sich doch gleich viel netter an.

Mit Chateau (Schloss) hat auch das Golf- und Wein Resort Chateau Vigiers sehr im Bergerac viel zu tun. Das Resort und seine 27 Löcher Golf wurden gerade erst von Golf Style unter die 50 Top-Golf Resorts auf der Welt gewählt.

Auf der herrlich ruhig gelegenen 27-Loch-Anlage »Golf des Vigiers«, von Donald Steel gestaltet, wird die Symbiose von Natur, Historie, Golf und Wein für jedermann sichtbar. Dort stehen die Rebstöcke zum Teil bis an die Spielbahnen. Jetzt sind 3 x 9 Löcher kombinierbar in einer Landschaft, die 820 Hektar Naturgebiet umfasst und in der man angesichts des 1597 erbauten Schlosses, das man auch »das kleine Versailles« nennt, den Atem der fanzösischen Geschichte spührt, vor allem aber nach dem Spiel sich in die Spezialitäten des Périgord stürzen und den Tropfen Appelation Bergerac aus eigenem schlossherrlichem Anbau genießen kann. Zu empfehlen ist in dieser Gegend auch ein Ausflug auf das Wasser – ans Becken von Arcachon. Wer es romantisch liebt, der mietet sich am besten ein historisches Boot, eine Pinasse oder eine ihr verwandte Tillole, das sind sieben bis zwölf Meter lange Holzschiffe mit noch längerer Tradition. Schon vor 200 Jahren haben die Handelsleute und Fischer hier im »Bassin d’Archacon« ihre Waren mit diesen flachen und zeitlos eleganten Lastenseglern befördert. Heutzutage sind allerdings die meisten von ihnen mit Dieselmotoren ausgerüstet – und die Fracht besteht eher aus Touristen, die auf der Bootsfahrt frische Austern gereicht bekommen.

Und auch hier ist der nächste Golfplatz ganz in der Nähe. Keine 10 Autominuten vom Hafen entfernt, inmitten von Pinien liegt der »Golf de Gujan Mestras«. Ein 6.225 m langer Parkkurs, der mit seinen vielen Wasserhindernissen schon präzises Spiel verlangt, um ohne Ballverlust über die Runde zu kommen. Was natürlich gar nicht fehlen darf, ist die Degustation, die Verkostung – und wie es sich gehört, macht man die direkt auf einem Weingut, das oft genug wie in Vigiers mit einem Schloss und Golf verbunden ist. Ein Abstecher, der sich immer lohnt. Nicht nur um mit einem Glas Wein die Missgeschicke vom Golfplatz vergessen zu machen, sondern auch um persönlich zu erleben, mit wie viel Hingabe die Winzer mit ihren Crews der Weinbereitung nachgehen. »Respekt und Tradition sind unsere obersten Gebote « sagt Caroline Visser von Chateau Lynch Bages im Pauillac. Und gleich macht sie auch jedem Probegast unmissverständlich klar, dass ein Wein nicht nur einfach so getrunken wird. Schließlich sollen möglichst viele Sinne angesprochen werden:

Zuerst wird er betrachtet - fürs Auge. Dann kommt die »Nase« , also der Geruchstest – und erst am Ende wartet die Belohnung, der Schluck Wein - für die Seele. Einzig die Winzer selbst bremsen manchmal ein wenig die Euphorie ihrer Gäste: Denn wer glaubt, den noblen Wein gleich ab Chateau kaufen zu können, der kann böse Enttäuschungen erleben. Viele Weingüter – und in der Regel die teuersten - sind nämlich komplett ausverkauft.

Deshalb der Ratschlag: Kaufen Sie ihren Bordeaux lieber beim Fachhändler in Deutschland. Sie umgehen damit mögliche Risiken beim Transport und auch preislich bewegen sich die Unterschiede eher im Cent- als im Eurobereich.

Golf und Gourmet Provence

Blau von Lavendel, grün von Wäldern und Weinbergen, ockerfarben die Steinbrüche, weiß die Berge des Luberon, über denen alle überragend der Mont Ventoux mit seiner Kalkhaube thront und das ganze Jahr Schnee vortäuscht. Das sind die Markenzeichen des Herzens der Provence: natürliche Schönheit und historisch-kulturelle Größe in dem trapez-artigen Rechteck von Avignon, Apt, Arles und Aix-en-Provence, wo man tagtäglich Kultur, Natur mit Golf und Gourmet verbinden kann und in dessen nordöstlicher Ecke mit La Coquillade gerade erst im September auf historischem Grund und mitten in den eigenen Weinbergen ein Hotel der Luxusklasse eröffnet wurde.

Mitten im Luberon, eine von Schluchten durchzogene und mit Wäldern bestückte bergige Großlandschaft, ist die Ursprünglichkeit zuhause. Bei Orange teilt sich die Autoroute du Soleil. Die Languedocienne führt über die Rhone nach Nimes (großartiger Golfcourse mit einem Clubhaus, das dem amerikanischen White House nachempfunden worden ist) und weiter nach Spanien. Die Provencale schwingt hinüber zur Cote d’Azur. Im Dreieck dieser Autorouten befindet sich das Trapez der vier „A“ – Avignon, Apt, Arles und Aix-en-Provence.

Hier scheint die Provence zu einer echten Essence zu destillieren – einer Essenz aus Natur, Geschichte, Kultur, Wein, Gourmet und Gastlichkeit. Die Eckpunkte werden von den historischen Städten gesetzt, von denen Avignon sogar einmal – im 13. Jahrhundert – Papstsitz war. In Arles sind Antike und Gegenwart noch immer verwoben. Aix-en-Provence gilt als historische Hauptstadt der Provence mit einem geradezu sagenhaften Reichtum an Kunst und Kultur. Um Apt herum gruppieren sich die Schlossruinen in Tour d’Aigues, das „Borie-Dorf“ in Gordes, wo sich auch ein Schloss mit seiner romanischen Abtei, ein Glasmuseum und eine Ölmühle befinden.

Hier liegen auch – für die Provence natürlich ganz bezeichnend – das Lavendel-Museum von Le Coustellet, der berühmte Zedernwald von Bonnieux und das als „eines der schönsten Dörfer Frankreichs“ bewertete Lourmarin – nicht weit von Apt und Bonnieux entfernt der Ort Gargas, wo das Luxushotel La Coquillade sich nach langer Restaurierung wie ein Phönix aus den historischen Gemäuern eines kleinen Ortes in den Blickpunkt einer qualitäts-liebenden Reise-Öffentlichkeit geschwungen hat. Und mittendrin in der Provence, im Kleinen und Großen Luberon, in diesem Zentrum des qualitativen Individualtourismus, der Golfern ganz besonders gut steht, kann natürlich auch Golf gespielt werden. In Mouries stößt man auf den Golf de Servanes, dessen 18 Löcher eingebettet in den Alpilles liegen, weißen Felsen beherrscht von Zykaden, duftend nach Thymian und Lavendel. Nahe der alten Papststadt Avignon sind zwei 18er vorbereitet, die man auf einer Golf-Reise nicht verpassen sollte: Golf de Chateaublanc in Morieres Golf du Grand Avignon in Vedene, der mit seinem provenzalischen Ambiente, darunter fünf Seen, als einer der schönsten im Departement Vaucluse gilt.

Auch nur wenige 30 Auto-Minuten von La Coqillade entfernt liegt das erste Meisterwerk von Seve Ballesteros in Mallemorte, der Golf Course de Pont Royal. In Pierrerevert warten die 18 Löcher des Golf du Luberon. Der technisch anspruchsvolle Platz liegt – wie könnte es bei dem Namen anders sein – in einer sehr hügeligen Landschaft, die eher Eisen-Spielern entgegen kommt. Der Provence Country Club in Saumane de Vaucluse beschließt die näher zu La Coquillade gelegenen Golf Courses und den Kreis, der in Avignon begann. 18 Löcher liegen in einem stark bewaldeten, hügeligen Gelände. Wasserhindernisse und 38 Bunker bestimmen die Taktik, die Düfte der Provence stimulieren das Lebensgefühl. Es wird Zeit, das Herz der französischen Provence, den Luberon und La Coqillade zu entdecken, Lavendel und Thymian zu riechen, gute Weine zu verkosten. Ein „Hidden Secret“ wartet auf Sie – gute Reise und schönes Spiel!

Fotos

  • Golf Chateau des Vigiers
  • Golf Chateau des Vigiers
  • Lynch Bages
  • Bassin d'Archacon
  • Villa in Bordeaux
  • Lynch Bages
  • Golf Chateau des Vigiers
  • Golf de Gujan Mestras
  • Wein aus Bordeaux
  • Golf de Servanes